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Mein Kampf gegen den Krebs

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Aufgeben ist keine Option

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Januar 2022

Der Januar 2022 ist für meine liebe Frau und mich ein ganz besonderer Monat, wurde mir doch im Januar 2020 mit der Diagnose eindeutig prognostiziert, dass ich keinesfalls zu den 15 bis max. 17 % der Patienten gehören werde, die mit dieser Diagnose nach 24 Monaten noch leben werden. Onkologisch beginnt der Monat für mich am 03.01. mit der zweiten Gabe der vierten Therapie. Gleichzeitig werden wir natürlich wieder die Wasserstände in der Lunge kontrollieren und gegebenenfalls wieder punktieren.

Den Jahreswechsel haben meine liebe Frau und ich in aller Ruhe ganz alleine gefeiert. Für uns die Zeit und ein Fest der Ruhe und Besinnung. Es war deshalb keinesfalls weniger emotional als das Weihnachtsfest, das wir mit den Kindern gemeinsam gefeiert haben. In tiefer Dankbarkeit haben wir uns darauf besonnen, was uns 2021 alles geschenkt worden ist. Wir hatten zwar auch Tiefen zu überwinden. Besonders von Mitte November bis Mitte Dezember hatten wir mit den zwei Krankenhausaufenthalten ein ausgeprägtes Tief zu bewältigen. Aber alleine die Tatsache, wie schnell ich mich körperlich und vor allem auch mental davon erholen konnte, feiern wir als kleines Wunder und ein Geschenk Gottes.

Da ich nicht geimpft bin, muss ich morgen Vormittag zum Corona-Schnelltest, damit ich am Montag in die onkologische Ambulanz gehen kann. Dort bekomme ich meine zweite Gabe der vierten Therapie. Da mir das Atmen nach wie vor recht schwerfällt, werden wir auch wieder die Lunge auf Wasser prüfen müssen. Vermutlich wird da wieder einiges zu finden sein.

Zum Thema Impfen möchte ich kurz noch zwei Anmerkungen machen. Zum einen ist ja jetzt ein neuer Impfstoff Novavax zugelassen worden. Sobald darüber mehr Informationen vorliegen, werden meine Frau und ich prüfen, ob eine Impfung mit diesem Impfstoff für uns sinnvoll erscheint. Eine Impfung mit den bisherigen Impfstoffen schließen wir beide nach wie vor aus Sicherheitsgründen aus.

 

Und zum anderen ist uns gestern zufällig aufgefallen, dass alle, die wir kennen oder von denen uns berichtet wurde, die in den letzten Wochen positiv auf Corona getestet wurden, ausnahmslos Geimpfte waren. Nicht ein einziger Ungeimpfter war dabei. Das kann natürlich Zufall sein. Es kann aber auch damit zu tun haben, dass viele Geimpfte glauben, Corona ginge sie nichts mehr an und deshalb unvorsichtig werden. Es sind also wohl nicht die Ungeimpften, wie immer wieder behauptet wird, von denen die wirkliche Gefahr ausgeht, sondern eher die Unvorsichtigen, egal ob geimpft oder nicht. Meiner Meinung nach sind die 2G und 3G Regeln ohnehin Unfug und medizinisch nicht begründbar. Nur eine 1G Regelung, bei der jeder aktuell getestet sein muss, würde medizinisch Sinn machen. Alles andere ist unsinnige Willkür und Diskriminierung. Jedenfalls wünschen wir allen Betroffenen einen möglichst harmlosen Verlauf von COVID-19.

Der Tag der zweiten Gabe der 4. Therapie verlief unspektakulär. Gestartet bin ich wieder um 8 Uhr mit dem Taxi. Nach der Blutabnahme musste ich heute nicht ganz so lange wie meistens auf das Arztgespräch warten. Noch bevor die Blutwerte vorgelegen haben, hat er die Lunge mit Ultraschall untersucht.

 

Die Pleuraergüsse rechts und links waren nach seiner Ansicht nicht groß genug, um eine Punktierung zu rechtfertigen. Anscheinend haben sich die Ergüsse in den letzten zwei Wochen nicht vergrößert, sondern sind offenbar sogar minimal kleiner geworden. Mein Arzt hofft, dass die neue Therapie nach und nach dazu beitragen wird, dass sich dieser Trend fortsetzt. Ich selbst werde zusätzlich in den nächsten Tagen meine Affirmationen, die ich nach wie vor jede Nacht höre, versuchen entsprechend sinnvoll anzupassen. 

Nach dem Arztgespräch und während der Therapie hatte ich das Glück, ein sehr angenehmes Gespräch mit einem Mitpatienten zu führen. Wegen Corona kommt das leider immer seltener vor. Das liegt nicht nur an der Maskenpflicht, sondern offensichtlich auch an den immer stärker vorherrschenden Ängsten unter den Patienten. Dabei tut es so gut, sich mit anderen Betroffenen auszutauschen. Ich habe das heute sehr genossen.

Gegen 15 Uhr war ich dann wieder zu Hause bei meiner lieben Frau. Nach einem kleinen Imbiss habe ich mich dann zu einem Nickerchen zurückgezogen. Im Ergebnis spüre ich diesmal bisher wieder keinerlei unangenehme Nebenwirkung der Gabe und auch die Entwicklung der Pleuraergüsse macht mir weitere Hoffnung. Es hat sich bisher gelohnt zu kämpfen und durchzuhalten. Das werde ich auch weiter tun.

Esoterik, Wissenschaft oder einfach nur Pillepalle?

Gestern, einen Tag nach der letzten Gabe, habe ich wieder einen knallroten Kopf bekommen. Diesmal so auffällig, dass ich extra mal in das fensterlose Gäste-WC gegangen bin, habe mich dort vor den Spiegel gestellt, einfach nur um zu überprüfen, ob ich schon von alleine im Dunkeln leuchte. Das ist aber noch nicht der Fall.

Ansonsten habe ich das Gefühl, dass sich mein Körper ganz langsam weiter erholt. Die Beine sind noch dick, aber wesentlich besser als vor drei Wochen. Die Atmung bleibt konstant schwierig, verschlechtert sich aber im Moment glücklicherweise nicht.

Zusätzlich zur Chemotherapie habe ich von Anfang an meine Ernährung umgestellt und angefangen, die verschiedensten Nahrungsergänzungsmittel zu nehmen. Seit einigen Monaten achte ich zusätzlich auf meinen Säure-Basen-Haushalt. Details dazu findet man unter Ernährung und auf der Seite Flyer+Karten. Dort ist eine Liste meiner aktuellen Nahrungsergänzungsmittel zu finden.

Wahrscheinlich noch viel wichtiger ist aber, dass ich von Anfang an die Diagnose nicht als Todesurteil empfunden habe. Die geistige Haltung und die eigenen Gedanken sind aus meiner Sicht die entscheidenden Faktoren, wenn es um das Thema Heilung geht. Egal ob bei Krebs oder anderen Krankheiten. Ärzte können immer nur unterstützen, heilen muss der Körper von alleine. Zur Unterstützung der Selbstheilungskräfte sind Emotionen und Gedanken wie Liebe, Dankbarkeit, Hoffnung und Zuversicht unerlässlich. Wer sich aufgibt, ist schon tot, bevor er gestorben ist. Diese Erfahrung habe ich ganz konkret Anfang Dezember im Krankenhaus gemacht. Erst als ich anfing, mich gedanklich dagegen zu wehren, noch vor Weihnachten zu sterben, ging es mit mir langsam wieder aufwärts.

Ich weiß, dass mir die Schulmedizin, auch wenn ich jetzt eine neue Therapie bekomme, nicht mehr allzu viel ermöglichen wird. Zumal jede Chemotherapie den Körper insgesamt angreift. Gerade Therapie 2 und 3 haben mir das eindrucksvoll bewiesen. Gestorben wäre ich im Dezember nicht am Krebs, sondern an den direkten Folgen der Therapie. Umso wichtiger werden für mich Alternativen. Aber was bietet sich da an?

Im Internet lassen sich Unmengen von Erfolgsgeschichten finden. Bei so gut wie keiner davon kann man abschätzen, ob sie frei erfunden wurde oder nicht. Aber selbst wenn sie alle wahr wären, so sind sie doch oft  (genau wie meine Seite) von Laien geschrieben oder dienen offensichtlich nur dem Marketing für irgendein Produkt. Manches ist auch stark esoterisch angehaucht, um irgendeine Philosophie oder Ideologie zu promoten. Aber egal, wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Bei meinen Recherchen bin ich neben dem Thema Epigenetik auch immer wieder auf das Thema Biofrequenzen gestoßen. Die Epigenetik ist für mich unzweifelhaft ein sehr wissenschaftliches Thema und auch schon recht gut erforscht. Die Umsetzung ist nur extrem schwierig, da sie nur über das Denken und Fühlen funktioniert. Das zu steuern ist nicht einfach. Für grobe Klötze wie mich eine schwer lösbare Aufgabe.

Etwas anders ist das bei dem Thema Biofrequenzen, dem ich mich nun verstärkt zugewendet habe. Da hat die wissenschaftliche Forschung seit den 50er/60er-Jahren des letzten Jahrhunderts eigentlich nicht mehr stattgefunden, und ob die ganzen Geschichten, die überall über die Erfinder erzählt werden, wahr sind, lässt sich aus meiner Sicht nicht sicher feststellen. Aber was habe ich schon zu verlieren. Ich habe zwar ein Problem, aber glücklicherweise auch genügend Zeit Verschiedenes zu probieren. Da darf auch mal ein Fehlschlag dabei sein. Und wenn das auch Geld kostet, das könnte ich ohnehin nicht mit auf die letzte Reise nehmen. Kurz gesagt, ich versuche hier gerade zu rechtfertigen, dass ich mir ein sauteures Biofrequenzgerät angeschafft habe.

Bisher bin ich davon recht positiv überrascht, kann aber natürlich nicht sagen, inwieweit die Erfolge der letzten Tage und Wochen genau darauf zurückzuführen sind. Gefühlt gehe ich aber davon aus, dass das Gerät einen relativ großen Anteil daran haben könnte. Ganz besonders deshalb, weil ich es trotz allem geschafft habe, mich bei meiner Frau nicht anzustecken. Das kann natürlich auch ein Placeboeffekt sein, aber das ist mir egal, solange es hilft.

Sobald ich mir meiner Einschätzung relativ sicher bin, gebe ich hier gerne mehr Informationen zu dem Gerät und den dazugehörigen Frequenzprogrammen" bekannt.

Heute, am vierten Tag nach der 2. Gabe der 4. Therapie, fühle ich mich gar nicht mal so gut. In der Nacht von vorgestern auf gestern habe ich heftige Rückenschmerzen bekommen. Sie fühlen sich wie ein starker Muskelkater an und wandern an meiner rechten Flanke hoch und runter. Jede Bewegung löst an unvorhersehbaren Stellen Schmerzen aus. Seit letzter Nacht sind noch weitere Schmerzen dazu gekommen. Ich dachte erst, es sei der Magen. Mittlerweile gehe ich aber davon aus, dass es der Solarplexus ist. Beide Schmerzen erschweren mir auch das Atmen. Ich komme immer wieder aus dem Takt und fange dann an, etwas zu hecheln. Außerdem habe ich vorgestern Nachmittag unvermittelt von einem auf den anderen Moment heftiges Kratzen im Hals bekommen. Ich hoffe sehr, dass sich da kein Infekt anbahnt. Aber ansonsten ist alles OK. Mein knallroter Kopf hat jetzt wieder eine normale Tönung und die Beine sind auch nicht mehr weiter dicker geworden. Das starke Tränen der Augen und die Taubheitsgefühle in den Füßen sind seit Monaten unverändert. Das Nasenbluten, dass eigentlich verschwunden war, kehrt langsam zurück.

Acht Tage nach der letzten Gabe fühle ich mich immer noch nicht wesentlich besser. Die Rückenschmerzen konzentrieren sich seit einigen Tagen auf den unteren Rücken. In der Ecke der Wirbelsäule soll auch eine Metastase sein. Ob die Schmerzen damit zusammenhängen, weiß ich aber nicht, denke aber weniger. Die Bauchschmerzen sind wohl doch einfach Magenschmerzen. Warum ich die jetzt bekommen habe, weiß ich nicht. Jedenfalls tut mir Kamillentee und Salzgebäck wie TUC gut. Die Schmerzen sind nicht schlimm, werden aktuell auch etwas schwächer, beeinträchtigen aber trotzdem das Atmen und das Wohlbefinden nicht unerheblich. Die Halsschmerzen habe ich glücklicherweise wegbekommen. Ich bin aber insgesamt etwas antriebslos im Moment. Daher schreibe ich auch diese Tage nicht so viel und oft.

Elf Tage nach der Gabe ist die Situation unverändert. Durch eine Ultraschalluntersuchung durch meinen Hausarzt, die das Palliativ-Team angeregt hat, weiß ich jetzt aber, dass die Schmerzen ihre Ursache in der Entwicklung der Lebermetastasen haben dürften. Die neue Therapie konnte sie anscheinend bisher nicht stoppen. Aber das ist kein Grund zur Panik. So lange sich die Symptome nicht verstärken, warte ich ganz brav auf meinen nächsten Termin in Frankfurt. Das ist der 27. Januar mit einer weiteren Gabe und danach am 14. Februar das nächste CT.

Der 2. Jahrestag meiner Diagnose

Heute ist der zwölfte Tag nach der letzten Gabe, der fünfzehnte Tag im neuen Jahr und der zweite Jahrestag meiner Krebsdiagnose. Hier der originale Wortlaut:  Lungenkrebs im fortgeschrittenen Stadium, inoperabel und unheilbar. Von Patienten mit so einem Befund leben nach 24 Monaten noch 15 - 17 %, das ist hier aber nicht der Fall.

 

Ich finde, bisher habe ich mich dafür ganz gut geschlagen, auch wenn die letzten Wochen durchaus nicht einfach waren und es auch im Moment an einigen Ecken und Kanten ein wenig kneift. Aber tot bin ich deswegen noch lange nicht. Ich habe weder meine Hoffnung noch die Zuversicht verloren, auch wenn es zugegebenermaßen schwerer geworden ist. Aber wie heißt es so richtig: Man wächst mit seinen Aufgaben. Daran arbeite ich jeden Tag und werde es auch weiterhin tun. Ich versuche auf der mentalen Seite den richtigen Weg (Gedanken) zu finden, unterstützt durch die Liebe meiner Frau, meiner Familie und meiner Freunde. Darüber hinaus sind die Ernährung und neuerdings auch Biofrequenzen ein wichtiger Baustein geworden, um mir und meiner lieben Frau zu zeigen, dass Wunder immer möglich sind.

Mir geht es von Tag zu Tag in jeder Hinsicht besser und besser

Das ist mein neues Mantra und Bestandteil meiner überarbeiteten Affirmationen. Vielen wird das bekannt vorkommen. Eingegeben in eine Google-Suche kommen über 10 Millionen Treffer und unweigerlich der Name Émile Coué. Das war ein Apotheker, der behauptete, große gesundheitliche Erfolge damit zu haben, wenn man sich diesen Satz im Halbschlaf morgens und abends zwanzigmal leise vorspricht. Damit wurde er zum Vorreiter der Autosuggestion. Gibt man diesen Name auf Youtube in die Suche ein, bekommt man ebenso endlos viele Treffer. Ich denke, für viele Menschen macht es Sinn, sich mindestens einmal im Leben damit zu beschäftigen.

Meine Beschwerden im Bauchraum bleiben bisher leider konstant. Heute, sechzehn Tage nach der letzten Gabe, fällt mir das Atmen wieder etwas Schwerer. Ich habe in den letzten drei Tagen fast vier Kilogramm zugenommen. Ich gehe davon aus, dass sich Wasser im Bauchraum ansammelt. Das würde die Gewichtszunahme und das schwierige Atmen erklären. Vom Palliativ-Team habe ich ein zusätzliches Mittel zur Entwässerung bekommen. Meine Physiotherapeutin, bei der ich heute war,  hat auch gleich eine Lymphdrainage für den Bauchraum durchgeführt. Mit ein bisschen Glück bekommen wir so das Problem in den Griff.

Morgen in einer Woche bin ich dann wieder in Frankfurt zur nächsten Gabe. Spätestens da wird dann gründlicher untersucht, wo die Ursachen liegen und ob auch wieder mehr Wasser in der Lunge ist.

Mittlerweile ist die letzte Gabe 19 Tage her. Meine Beschwerden sind nahezu unverändert. Die letzten Tage habe ich mich fast nur im Bett aufgehalten. Alles andere fordert einfach zu viel Kraft. Aber wenigstens habe ich es heute geschafft, auf die Opiate zu verzichten, die mir das Palliativ-Team zur Verfügung gestellt hat. Diese sollen mir bei starker Atemnot helfen. Sie unterbrechen die Spirale aus Atemnot und der daraus folgenden Angst und Panik, die dann wiederum die Atemnot verstärken. Das funktioniert bisher ganz gut, ändert aber am eigentlichen Problem nichts. Um nicht so schnell in eine Abhängigkeit zu kommen, gehe ich aber sehr behutsam damit um.

Heute ist die letzte Gabe genau drei Wochen her. Gestern ist mein Bauch deutlich angeschwollen. Deshalb habe ich das Palliativ-Team angerufen. Einer weiteren Eskalation kann ich nicht untätig zuschauen. Deshalb hatte ich heute Besuch. Mein fester Betreuer kam zusammen mit einen sehr netten Arzt. Nach einem Gespräch und einer ersten Anpassung der Medikation hat er mich mit Ultraschall untersucht. Dieses Gerät ist nicht größer als ein modernes Outdoor-Smartphone und bietet trotz der geringen Größe eine recht gute Auflösung. Einfach faszinierend. Ich habe etwas Wasser im Bauchraum und in beiden Lungenflügeln. Ursache für die Gesamtproblematik ist aber die angeschwollene Leber. Eine Punktierung der Lunge sollte aus Sicherheitsgründen im Krankenhaus erfolgen, scheint aber auch nicht drängend zu sein. Die Menge Wasser im Bauchraum rechtfertigt eine Punktierung nicht, daher haben wir uns lieber für das Rauspinkeln entschieden. 

Meine Befürchtung, schnell in eine Abhängigkeit von den Opiaten zu geraten, haben die beiden zerstreut. Bei der bisher sehr geringen Dosierung und der Einnahme nur bei Bedarf sehen sie das Risiko nicht.

Gestern hätte ich meine 3. Gabe der vierten Therapie bekommen sollen. Meine Blutwerte und mein Zustand insgesamt haben das aber nicht zugelassen. Mein behandelnder Arzt hat mich eingehend via Ultraschall untersucht und beschlossen, dass so schnell wie möglich ein CT gemacht werden muss. Auch seiner Meinung nach kommen die Probleme von der Leber. Das CT wird jetzt am 1.02. stattfinden. Dann sehen wir weiter. Ich bin sehr gespannt.

Die anschließende Punktierung hatte nur mäßigen Erfolg. Es konnten nur bescheidene 200 ml abgeleitet werden. Eine Verbesserung der Atmung habe ich dadurch jedenfalls nicht. Der Tag war deshalb so anstrengend für mich, dass ich nicht ohne Opiate auskam. Auch heute sieht das, zumindest am frühen Morgen, nicht anders aus. 

Wenn's nicht klappt: Ersatzlink

Wenn's nicht klappt: Ersatzlink

Bilder aus dem Januar 2022

Jeden Tag geschehen Wunder. Wir müssen sie nur zulassen.